Alternative and Activist New Media

Leah Lievrouw (UCLA) hat gerade Alternative and Activist New Media bei polity veröffentlicht – ein Buch, das unterschiedliche Formen von Medienaktivismus in den Blick nimmt und das Feld zu ordnen versucht. Lievrouw unterscheidet 5 Praktiken von Madienaktivismus: Culture Jamming, Alternative Computing, Participatory Journalism, Mediated Mobilization und Commons Knowledge. Aus dem Ankündigungstext: the book „provides a rich and accessible overview of the ways in which activists, artists, and citizen groups around the world use new media and information technologies to gain visibility and voice, present alternative or marginal views, share their own DIY information systems and content, and otherwise resist, talk back to, or confront dominant media culture. Today, a lively and contentious cycle of capture, cooptation, and subversion of information, content, and system design marks the relationship between the mainstream ‘center’ and the interactive, participatory ‘edges’ of media culture.“

Wozu brauchen wir eigentlich den Begriff „new media“ noch, abgesehen um Differenzen zu den alten Medien herauszustellen? Wäre es nicht an der Zeit für einen schärferen, genaueren Begriff wie partizipatorische Medien oder, inzwischen etabliert, soziale Medien? Neue Medien sind ja nicht nur nicht mehr neu, sondern inzwischen auch soweit ausdifferenziert, dass es immer weniger Sinn macht sie unter eben diesem Begriff zu fassen… (Bild: Screenshot Buchcover via polity.co.uk)

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