Please contact me via Email below
or check out my profile and channels here.
Unterstützt von Fast Secure Contact Form
Please contact me via Email below
or check out my profile and channels here.
Unterstützt von Fast Secure Contact Form
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.
Transparenter Bildschirm von Jinha Lee und Cati Boulanger vom MIT Media Lab. Hier wird die Differenz von Bildlichkeit und visueller Wahrnehmung zunehmend unklar. Die Anwendungsgebiete dieser Technologie sehe ich aber weniger im klassischen Desktopbereich, so wie sie hier vorgeführt werden. Anstatt zweidimensionale Anwendungen ins Dreidimensionale zu übertragen, kann ich mir spannendere Anwendung für die Navigation optischer Geräte vorstellen, deren Nutzung sich ohnehin schon auf den Realraum bezieht, etwa bei Kameras oder 3D-Brillen. Weiterlesen »
Neues Video von Timo Arnall (Website) auf Vimeo. Arnall macht auf großartige Art und Weise digitale Räume sichtbar und macht sie damit selbst erst zu sinnlich erfahrbaren Räumen. Arnall über den Film: “This is a short film, an experiment in machine-vision footage. It uses found-footage from computer vision research to explore how machines are making sense of the world. As robots begin to inhabit the world alongside us, how do they see and gather meaning from our streets, cities, media and from us? Machines have a tiny, fractional view of our environment, that sometimes echoes our own human vision and often doesn’t.” (Quelle) Was definiert hier Sichtbarkeit, “haben” Maschinen einen Blick, do they “gather meaning”? Weiterlesen »
Ich bin gerade auf der Suche nach eine begrifflichen Ausdifferenzierung davon, was als “optischer Apparat” verstanden werden kann. Peter Bextes und Werner Künzels “Maschinendenken / Denkmaschinen” (1996) führt mich momentan in die Richtung einer Verortung des Apparats als Seh– bzw. Blickmaschine. Sie schreiben dort in der Einleitung: “Die Geschichte der Sinne und die Geschichte der Maschinen gehören zusammen, wie am Entwurf von Körperautomaten drastisch abzulesen. So sehen wir die MenschMaschinen, wie sie seit Descartes tradiert sind und höchst bezeichnende Entwicklungsbrüche durchlaufen haben. Diese Momente des Umbruchs sind es, die uns hier wie auf allen Ebenen interessieren. Wo etwas von A nach B übertragen wird, übersetzt und also überschrieben, da sind die Schaltstellen eines Diskurses, dem wir zu folgen suchen.” Weiterlesen »
In der Print-Reihe von Telepolis ist gerade ein neuer Band mit dem Titel “Kriegsmaschinen” erschienen. Aus dem Ankündigungtext: “Die Zeit der Roboterkriege hat begonnen. Bei den Kämpfen in Afghanistan und im Irak haben sich Roboter für die westlichen Streitkräfte längst als unentbehrlich erwiesen. Sie untersuchen Sprengfallen, überwachen verdächtige Personen und greifen sie aus der Luft mit Raketen an. Bislang werden Militärroboter noch durch Menschen ferngesteuert. Doch schon in 20 Jahren könnten die ersten von ihnen autonom über den Einsatz tödlicher Waffen entscheiden. Damit würde sich eine Entwicklung vollenden, die ihren Ausgangspunkt im Ersten Weltkrieg genommen hat: Die Kriegsmaschinen hätten sich vollständig vom Menschen emanzipiert.” Weiterlesen »
Ich habe gerade meine Bibliographie überarbeitet und um einige Titel erweitert. Ist immer noch eher work in progress, aber gibt immerhin schonmal einen ersten Überblick zum Thema. Außerdem hat sich der Titel nun doch nochmal geändert und ist mit Augmented Vision etwas allgemeiner und weitreichender als Der Blick von oben. Das soll aber keineswegs heißen, dass der Blick von oben hier nicht weiterhin bearbeitet werden wird. Und endlich gibt es auch eine allererste Skizzierung meines Forschungsprojekts als Kurzversion.
Raumlabor hat den Wettbewerb für die Installation im Aussenbereich des Dokumentations– und Bildungszentrum “Repressionen in der SED-Diktatur” gewonnen: “Das Stasi Hauptquartier, Sitz des Stasi-Museum wird mit einem gigantischen Stempel quer über Vorplatz, Vordach und Hauptdach markiert. Die Strategie des Verbergens hat das Verhalten der Stasi, wie auch den Bau der Stasizentrale, städtebaulich und architektonisch, über Jahrzehnten bestimmt. Als Umkehrung dieser Strategie wird der Stempel eine gewaltige Größe erhalten. (…) Die Größe des von uns vorgeschlagenen Schriftzugs macht es möglich zwischen dieser neuen allgegenwärtigen, vertikalen Satellitensicht und der realen Umgebung einen Bezug herzustellen. Eingegangen am…wird in das Luftbild eingebrannt sein, nicht skalierbar, nicht editierbar: Es ist eine subjektives Zeichen in einem scheinbar objektiven Raum.” Weiterlesen »
Der Künstler Tyree Callahan hat die Lettern einer 1937er Underwood Standard Schreibmaschine, durch Farb-Pads und die Tasten durch entsprechende Labels ersetzt und damit ein “functional painting device” konstruiert, dass er als Chromatic Typewriter bezeichnet. Apparativ prozessiert, zeigt sich hier nicht nur das Bildliche des Schriftlichen und das Schriftliche des Bildlichen, sondern auch die apparative Determinierung der Wahrnehmung: die apparative Anordnung irritiert die Praxis der Handhabung von Maschinen, denen wir durch ihren Gebrauch feste mediale Codes zuschreiben. Eben diesen Gedanken gilt es als Ansatz auf die digitale Medienkonvergenz zu übertragen… Weiterlesen »
Heute, am 9. Juli, kommt “Die Nordsee von oben” in die Kinos, “der erste deutsche Kinofilm, der das Weltnaturerbe Wattenmeer ausschließlich aus der Vogelperspektive zeigt”, so der Ankündigungstext. In den Tagesthemen von gestern gibt es einen schönen kleinen Teaser von János Kereszti und Andreas Neumann von Radio Bremen, der interessanterweise folgendermaßen beginnt: “Ob die Nordsee, zumal wenn sie mal wieder fortgelaufen ist, wirklich so schön ist? Nun, die Einen sagen so, die Anderen sagen so. Was aber nur für den bodenständigen Blick gilt – aus der Luft betrachtet fällt das Ergebnis eindeutig aus”. Weiterlesen »
Großartiges Google-Flashgame von Linus Suter. Hier verschränken sich horizontaler und vertikaler Blick: man navigiert sein Google Street Car ganz GTA-like von oben auf sich selbst blickend über die Karte, ist aber zugleich in der Lage, die an den Betrachter bzw. die Kamera gebundene Streetview-Perspektive einzunehmen. Beide Perspektiven scheinen sich eigentlich gegenseitig auszuschliessen, sind aber – wie hier gezeigt – ebenso dazu in der Lage sich zu ergänzen. Weiterlesen »
Der Blick von oben auf die Welt zeugt noch immer von einer gewissen Exklusivität – so erforderte er doch das Einnehmen einer Betrachterposition, die eine Lageveränderung voraussetzte, welche zumeist nicht ohne Weiteres zu bewerkstelligen war. Ist die Freude am virtuellen Blick von oben hier deshalb noch so überschwenglich? Noch hat die Inflation des orbitalen Maschinenblicks das Gefühl des Erhabenen nicht aufgehoben, wie es scheint: Weiterlesen »