Das Bildnerische Denken

Gemeinsam mit Tullio Viola und Franz Engel habe ich den Band 5 der Reihe Actus et Imago – Berliner Schriften für Bildaktforschung und Verkörperungsphilosophie herausgegeben. Über den Band: „I do not think I ever reflect in words: I employ visual diagrams […]” Diese Selbstbeschreibung von Charles S. Peirce (1839-1914) bildet den Ausgangspunkt für eine neue Sicht auf das Denken des amerikanischen Naturwissenschaftlers, Philosophen und Begründers des Pragmatismus und der Semiotik. Peirce war ein obsessiver Zeichner. Neben einer graphischen Logik entwickelte er eine zeichnerische Praxis, die untrennbar mit seinem Denken verwoben war, in ihrer philosophischen Relevanz aber bislang übersehen wurde. Der Band versammelt konkrete Fallstudien zu zahlreichen hier erstmals publizierten Zeichnungen von Peirce. Auf der Basis dieses Materials fragt er nach der allgemeinen Bedeutung dessen, was es heißt, in Bildern zu denken. Mit Beiträgen von John Michael Krois, Helmut Pape, Sun-Joo Shin, Frederik Stjernfelt u.a.

  • Download der Einleitung: Viertheit: Peirce’ Zeichnungen. Der Beitrag bildet die Einleitung des Bandes und stellt Peirce‘ Zeichnungen als ästhetisches Verfahren vor, anhand derer sich zeigen lässt, wie nicht nur über, sondern auch in Bildern gedacht werden kann.
  • Citation introduction: Franz Engel, Moritz Queisner, Tullio Viola (2012) Viertheit: Peirce’ Zeichnungen. In: Franz Engel, Moritz Queisner, Tullio Viola (Hrg.) Das bildnerische Denken: Charles S. Peirce. Akademie Verlag. S. 39–50.
  • Citation book: Franz Engel, Moritz Queisner, Tullio Viola (Hrg.) (2012). Das bildnerische Denken: Charles S. Peirce. Akademie Verlag.

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