Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt

Am 8. und 9. April findet im Berliner Haus der Kulturen der Welt das zweite Zukunftslabor der taz statt. Der Eröffnungsvortrag „Revolution, Demokratie, Utopie: Vom Internet übermittelt?“ von Evgeny Morozov wird sicher spannend. Gespannt bin ich aber vor allem auf „Was macht die Revolution mit uns? Kulturelle und gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung“ mit Isolde Charim, Joseph Vogl und Mercedes Bunz – wird sicher zu unrecht leer werden, weil parallel der Wikileaks-Hype abgeht. Als Vorbereitung kann ich  „Logik der Technik – Das Denken und die Digitalisierung“ von Mercedes Bunz sehr empfehlen. Dort wird in einer bemerkenswerten Eloquenz eben jene Einstellung gegenüber der (noch immer) sogenannten digitalen Revolution diskutiert, die hoffentlich auch Gegenstand des Kongresses sein wird. Für mich ist eben diese Revision des Revolutionsbegriffs durch das Digitale eine spannende Auseinandersetzung, der Anfangspunkt einer Debatte über den Zusam­men­hang zwi­schen der Beschaf­fen­heit der Kom­mu­nika­tio­nen und der begriff­li­chen Trans­for­ma­tion von Poli­tik und Gesell­schaft.

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