Perspektiven der Bildforschung

Perspektiven der Bildforschung war eine Berlin-Potsdamer Vortragsreihe, die ich gemeinsam mit Jörg Trempler und Elke Werner im Sommersemester 2012 konzipiert habe. Jeweils mittwochs kamen dabei vor einem interdisziplinären Publikum imHamburger Bahnhof der Staatlichen Museen zu Berlin herausragende Vertreter der Bildforschung zu Wort. Ziel der Reihe war es, Berlin und Potsdam als Standort für die Bildforschung zu zeigen sowie einen Anlass und einen Ort für gemeinsame Debatten und Austausch zu bieten. In Berlin und Potsdam hat sich eine große Zahl von Forschungsprojekten etabliert, die sich explizit und auch interdisziplinär der Erforschung von Bildern widmen. Zusammengenommen ergeben sie ein Spektrum von Perspektiven, welche von den Künsten bis zu den Wissenschaften, von der Ästhetik bis zur Epistemologie, von Kulturtechniken und Symbolisierungsformen bis zu technischen Bildgebungsverfahren und Sichtbarmachungsstrategien reichen. Diese hohe Verdichtung soll zum Anlass genommen werden, sowohl aktuelle Forschungen und Positionen einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren als auch die einzelnen Projekte und Perspektiven in der Region in eingemeinsames Gespräch zubringen. Im Sommersemester 2012 laden deshalb die Kolleg-Forschergruppen Bildakt und Verkörperung und BildEvidenz, die Forschungsgruppe Das Technische Bild sowie die Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung, Schriftbildlichkeit und Das Wissen der Künste zu einer Vortragsreihe in den Hamburger Bahnhof ein, die eine Plattform für gemeinsame Debatten bieten soll. Besonderer Dank gilt den Staatlichen Museen zu Berlin für die großzügige Unterstützung und die Möglichkeit , die Veranstaltung im “Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart“, an einem Ort der Bilder, auszurichten.