About

I am a re­se­arch asso­ci­ate at the Cluster of Excellence Image Knowledge Gestaltung. An Interdisciplinary Laboratory of Hum­boldt Uni­ver­sity Ber­lin. I have an aca­de­mic back­ground in Media Studies and Science and Technology Studies with a fo­cus on me­dia theo­ry, image theo­ry and po­liti­cal theo­ry. My cur­rent re­se­arch in­clu­des pro­jects about aug­men­ted rea­lity, com­pu­ter si­mu­la­tion, so­cial me­dia, re­mote war­fare, lo­ca­tive me­dia and peer-to-peer eco­nomy.

Categegories

3D-Simulation

3D-Simulation

Ein Kernproblem me­di­zi­ni­scher Bildgebung ist die Synchronisierung von Bild und Körper. Um me­di­zi­ni­sche Visualisierungen in Diagnosen und Handlungen zu über­set­zen, müs­sen ÄrztInnen in der Lage sein, Bildinformationen und Patient mit­ein­an­der in Beziehung zu set­zen. So müs­sen ÄrztInnen in der neu­ro­chir­ur­gi­schen und ra­dio­lo­gi­schen Planung, Diagnostik und Therapie über ein raum­be­zo­ge­nes Bildwissen ver­fü­gen, etwa um von zwei­di­men­sio­na­len Darstellungen auf drei­di­men­sio­na­le Körper zu schlie­ßen. Zuletzt setzt die me­di­zi­ni­sche Bildtechnik zu­neh­mend auf räum­li­che Darstellungsformen, die über kon­ven­tio­nel­le 3D-Visualisierungen hin­aus­ge­hen, um die Ausdehnung des Patientenkörpers bes­ser sicht­bar und er­fahr­bar ma­chen. Dabei sol­len ste­reo­sko­pi­sche Visualisierungstechniken (etwa Virtual Reality Systeme), Drucktechniken (etwa 3D-Druckverfahren) so­wie Projektionstechniken (etwa ho­lo­gra­phi­sche Verfahren) die Differenz zwi­schen Bild und Körper wei­ter mi­ni­mie­ren. Welchen Mehrwert bie­ten sol­che Verfahren in Diagnostik, Planung und Therapie? Wie ver­än­dern sie die Art und Weise Körperräume und –vo­lu­men zu er­fah­ren? Welche Anpassungen des me­di­zi­ni­schen Bildwissens sind da­für not­wen­dig? Das Projekt soll an­hand von Fallstudien das Potential und die Risiken räum­li­cher Darstellungsformen un­ter­su­chen und eva­lu­ie­ren in­wie­weit sie das Versprechen ei­ner Überbrückung zwi­schen Körper und Bild tat­säch­li­ch ein­lö­sen. (Bild: Patentzeichnung Magic Leap)

Timeline

  • (in Vorbereitung) Die Fall­stu­die eva­lu­iert die Nutz­bar­keit drei­di­men­sio­na­ler Modelle in der neu­ro­chir­ur­gi­schen OP-Planung. Wäh­rend der Ein­satz von 3D-Visualisierungen zu­letzt inner­halb der Medi­zin­tech­nik grö­ßere Auf­merk­sam­keit er­fährt und er­s­te Mach­bar­keits­stu­dien etwa das Poten­tial von 3D-Drucktechniken (z.B. Khan et al. 2014, Spot­tis­woode et al. 2013), Hologrammen oder ste­reo­sko­pi­schen Darstellungen auf­zei­gen ist noch unge­klärt, ob und wie sol­che Ver­fah­ren tat­säch­lich in den kli­ni­schen Work­flow inte­griert wer­den kön­nen und wor­in ihre Vor- und Nach­teile beste­hen. Im Rah­men ei­nes proof-of-concept soll die Fall­stu­die zei­gen, wel­che Her­aus­for­de­run­gen und Mög­lich­kei­ten drei­di­men­sio­na­len Modelle gegen­über flä­chen­ba­sier­ten Visua­li­sie­run­gen auf­wei­sen und wel­che Anwen­dungs­sze­na­rien da­für denk­bar und mach­bar sind.
  • Conference Situation Space – How Spatial Images Define the User’s Disposition. International con­fe­ren­ce, January 12th and 13th 2017. Cluster of Excellence Image Knowledge Gestaltung, Humboldt University Berlin. Download the full pro­gram with abs­tracts and the fly­er with sche­du­le (PDF). Together with Luisa Feiersinger and Kathrin Friedrich.

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