Überlagerungen. Augmented Reality als Bildproblem bei Head-Mounted Displays

Ich stelle ein Paper auf der Konferenz „Bildgenese in den Wissenschaften“ vor die am 12. Februar 2015, an der Humboldt Universität zu Berlin stattfindet:

Anstatt als räum­lich und zeitlich von der Inter­ven­tion getren­nte Hil­f­s­mit­tel zur Anzeige visueller Daten zu fungieren, wer­den Bild­schirme in der medi­zinis­chen Praxis angesichts der Möglichkeiten zur Bild­her­stel­lung, –verabre­itung und –übertra­gung in Echtzeit zunehmend in den Behand­lung­sprozess inte­gri­ert. Die Leis­tungssteigerung von Prozes­soren und die räum­liche Mobil­isierung von Sen­sor– und Dis­playtech­nolo­gien, also kleinere Sen­soren, schnellere Com­puter und effizien­tere Energiev­er­sorgung haben dazu geführt, dass die Inter­ak­tion mit und durch Bild­schirme zurzeit überdacht wird: Bild­schirme sollen zunehmend in die Ther­a­pie ein­greifen, sie anleiten und gestal­ten und als inter­ak­tive Bildebene zwis­chen Arzt und Patient ver­mit­teln. Der Vortrag untersucht die Auswirkungen von ins Sicht­feld des Arztes inte­gri­erten Bild­schir­men und soll zeigen, wie Bild­schirme in der medi­zinis­chen Praxis zunehmend als Schnittstelle zwis­chen Arzt und Patient fungieren. Im Kon­text von Image Guid­ance stellt sich dabei die Frage, inwieweit Visu­al­isierung­sprak­tiken vom Typ „Head-Mounted Dis­play“ den Zugriff des Arztes auf den Patien­ten konzip­ieren und wie sich diese Bilder auf das ärztliche Sehen und Han­deln auswirken. Das soll die Studie anhand der medi­alen Pro­duk­tions– und Rezep­tions­be­din­gun­gen solcher Dis­plays unter­suchen

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